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Gemeindeversammlung


Vorstellung der Presbyterkandidaten



Nach dem sonntäglichen Gottesdienst am 20. Januar 2008, in dem unsere Seelen mit einem Gebet von Hanns-Dieter Hüsch erfrischt wurden und der Flötenkreis uns mit seinem Spiel anrührte, gab es eine feine kleine Stärkung, bevor Pfr. Theobold die Gemeindeversammlung um 12:30 Uhr eröffnete.

 

Alle Kandidaten für die Presbyterwahl am 24. Februar 2008 waren anwesend:

 

· Knut-Gunnar Beckel-Mörsdorf

· JörgBrüggemann

· Manfred Loosen

· Henning Schützendorf

· Karin Weisz

 

und gaben Auskunft auf die Fragen, die Regina Owert als Moderatorin ihnen stellte.

 

In einer ersten Runde erfuhren die Anwesenden etwas über den „kirchlichen Werdegang“ der Kandidatin und der Kandidaten. Es scheint, dass das Engagement in der Jugendarbeit oft zu einer lebendigen Beziehung zur Gemeinde im Erwachsenenleben führt.

 

Warum will jemand Presbyter werden? Zum Beispiel, weil die Kirchengemeinde ein relativ überschaubares Gebilde ist, an dem ich mit Leib und Seele mit gestalten und oft in relativ kurzer Zeit einen Erfolg erreichen kann. Manchmal ist aber auch ein langer Atem gefordert, wie der Bau unserer Pauluskirche es eindrücklich zeigt.












Knut-Gunnar Beckel-Mörsdorf,

verheiratet, 3 Kinder, singt mittwochs im Chor,

Ingenieur.

Ihn interessieren die Arbeitsfelder Ökumene und Jugendarbeit sowie Verwaltung und damit Gestaltung der Gemeinde(arbeit).

Christ sein im Alltag zeigt sich für ihn in einer gewissen Gelassenheit, nicht alles so wichtig zu nehmen, eher das große Ganze im Blick zu behalten. Zur Ökumene befragt, möchte er der katholischen Kirche mehr Zeit geben. Über die Abendmahlsgemeinschaft würde er sich sehr freuen.

 



Jörg Brüggemann

49 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, ist von Beruf Steuerberater.

Er bevorzugt kleine Projekte, aus denen etwas wird anstatt von Vorhaben, die evtl. eine Nummer zu groß für die Gemeinde sind.

Im Gottesdienst erfährt er etwas von der Spiritualität, die der Mensch zum Leben braucht.

Im übrigen gilt der Spruch: „Watt kütt, weet jewickelt.“

Jörg Brüggemann mag zu seinem christlichen Fundament stehen und will sein Handeln daran ausrichten. Er war als junger Mensch mit großer Begeisterung bei der Jugendarbeit dabei.

 

Diakonie und Toleranz sind ihm wichtig. Er sieht an der kirchlichen Basis eine unerwartet große Übereinstimmung zwischen Protestanten und Katholiken die ausbaufähig ist.

 



Manfred Loosen,

verheiratet, 4 Kinder, ist uns ja seit 6 Jahren als Presbyter wohlbekannt. Der Grundgedanke seiner Arbeit ist die Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und alles was dazu gehört. Die Bergpredigt gehört zu den Worten, an denen sich messen möchte. Doch dies ist eine so große Aufgabe, die wohl kaum zu erfüllen ist. So geht es aber angsam voran mit versuchen, scheitern, aufstehen und weitermachen.

 

Manfred Loosen arbeitet mit im Jugendausschuss und in der Öffentlichkeitsarbeit. Eins seiner Ziele für die Gemeinde ist ein ausgeglichener Haushalt. (Damit das Wahrheit wird, müssen sich noch viele Menschen ehrenamtlich mit ihren Talenten einbringen. (M. Th.))





Henning Schützendorf

ist seit vielen Jahren Presbyter, hat auch schon als Präses Dienst geleistet. Er möchte die zentrale Struktur der Gemeindearbeit gern auf mehr „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ verteilen Er hat erfahren, dass erfolgreiche Arbeit im Presbyterium so richtig zufrieden stellend sein kann. Vielen ist er auch als Lehrer, u. a. in Religion, bekannt.

Henning Schützendorf gehört zum Posaunenchor und macht in der Jugendarbeit mit. Er hat Theologie studiert.

Er mag den Kontakt zu Menschen und die Möglichkeit, neben Informationen auch Werte weiter zu geben. Er sieht das Christentum auch im Vergleich zu anderen Religionen und hat als Aufgabe der Ökumene auch die Kontaktaufnahme zu den Muslimen im Blick.

 



Karin Weisz

hat in ihrer früheren Wohngemeinde - 3000 Einwohner - eine Umweltarbeitskreis gegründet und dort erfolgreich gearbeitet. Inzwischen ist sie uns bereits als Presbyterin bekannt. Sie möchte in der Gemeinde etwas bewirken und dazu sind die unmittelbare Information aus und die freie Rede im Presbyterium wichtig. Ihr sind die Diskussion und das freie Wort ein Anliegen. Unter anderem arbeitet sie beim Gebetstag der Frauen mit und ist auch sonst da zu finden, wo Hilfe nötig ist.

 


Alle Kandidaten und die Kandidatin, egal ob zum ersten mal oder als alter Hase sind hoch motiviert. Nach einer Stimme aus dem Publikum sollten wir sie am liebsten alle zusammen wählen, aber einer/eine hat nur die Chance, als sachkundiges Gemeindeglied ins Presbyterium zu kommen.

 

Die Gemeindeversammlung endete um 13:30 Uhr mit dem Kirchencafé

 






Monika Thielecke
Fotos: Warstatt (Fotos können durch Anklicken vergrößert werden)


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Manguela Fokuhl aktualisiert für die Website freundlicherweise wöchentlich das Ankündigungsblatt "ekip-aktuell"
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