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Neujahrsempfang mit kühlem Nass

 

Gott spricht:

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.


Diese Worte aus der Offenbarung des Johannes begleiten uns in diesem Jahr als Jahreslosung. Und sie sind eine Steilvorlage für jede Predigt zum Thema, denn über Wasser, Quelle, dürsten gibt es genug Stellen in der Bibel, über die man ausgiebig sprechen könnte.

Pfarrerin Kibilka hingegen stellte eine Frage zu Beginn ihrer Predigt im Gottesdienst zum Neujahrsempfang: "Wer möchte etwas trinken?" So fragt man doch seine Gäste, als höfliche Gastgeberin. "Wer möchte etwas trinken?" Sofort gehen die Arme hoch, alles lacht. Doch wer hätte es gedacht - die Türen zur Johanneskirche gehen auf und die Helferlein aus der Küche mit Küsterehepaar Wädt kommen herein und bringen - Kölsch und Wasser! Für alle! Wir prosten uns zu und genießen das kühle Nass. Pfarrerin Kibilka nimmt das zum Anlass und spricht über den Bedarf an Wasser für den Körper - jährlich sterben zum Beispiel über 260.000 Kinder weltweit, weil sie nicht genügend zu trinken haben - und wie leicht wir vergessen, wie einfach wir in unserer Gesellschaft an die nötigen Ressourcen für unser Wohlbefinden kommen. Aber sie spricht auch über den Durst der Seele, das Verlangen nach Trost, Erlösung, Lösungen, Ruhe, Frieden, Sicherheit, Geborgenheit, Liebe ... Das kann die Quelle des lebendigen Wassers, Jesus Christus, stillen, umsonst.

Die Gläser nahmen wir dann mit in die Nebenräume, wo fleißige Helferinnen ein wundervolles kölsches Buffet aufgebaut hatten, an dem wir uns mitsamt Getränken laben konnten. Ein fröhlicher Jahresanfang trotz ernstem Thema, Zugang zu freiem Wasser für alle ist eine wichtige, politische Forderung. So haben die Vereinten Nationen 2010 eine Resolution erlassen, dass Wasser und sanitäre Grundversorgung Menschenrecht seien. Entsprechend gibt es Forderungen in der Europäischen Union, den Zugang zu freiem Wasser für alle zu sichern. Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware.

Auf ein gesundes, fröhliches und spannendes neues Jahr 2018 - Prost!

Jahresbericht der Gemeinde - Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018

 

 

Zum Adventskonzert hatte diesmal der Jazz- und Gospelchor unserer Gemeinde eingeladen, "Keep on Singing", mit Gaststar Carmen Merce-Alvaro und einer vierköpfigen Band, Leitung hatte Kantor Thomas Wegst. Mit vorwiegend weihnachtlichen, adventlichen Liedern machte der Chor mit Gospel, Jazz und Swing eine kurzweilige Reise um die Welt. Natürlich durfte das Publikum auch diesmal wieder mitmachen und zwei Adventlieder aus unseren Breiten intonieren, "Macht hoch die Tür" und "Tochter Zion". Lang anhaltender Applaus bescherte noch zwei Zugaben an diesem unterhaltsamen Adventssonntagabend.

Dombaumeisterin a.D. Schock-Werner führte durch die Lukaskirche

Jeweils am Freitag vor den Adventssonntagen zeigt das Fernsehprogramm des WDR in der Lokalzeit Kirchen moderner Bauweise. Den Anfang machte am 1. Dezember die Lukaskirche als einzige evangelische Kirche, da sie die älteste in diesem Rahmen ist.

Fotos: Eva Bunz/Stefan Schuh

 

 

Porzer Frauentag - Frauen reformieren anders

Wir feiern dieses Jahr Jubiläum - 500 Jahre Reformation nach Martin Luthers Thesenanschlag in Wittenberg. Ein bekanntes Ereignis mit einem berühmten Namen.

Weniger bekannt ist, dass auch viele Frauen ihrerzeit damals sich für die neuen Ideen einsetzten, ihre Fähigkeiten zu schreiben und zu lesen, ihre Kenntnisse in Theologie und Bibel, ihre Einflussmöglichkeiten als Fürstinnen oder auch ihr Geld einsetzten, um die Reformation zu unterstützen. Ihre Namen sind unbekannt geblieben. Am ehesten kennt man noch Katharina von Bora, Luthers Frau.

Auf dem Porzer Frauentag am 22. November hatten wir Gelegenheit, einige dieser Vorkämpferinnen kennenzulernen. Zum Beispiel Argula von Grumbach, die viele Schreiben verfasste, die weit verbreitet wurden, mehr als Martin Luthers selbst, die durch den Einsatz für einen zum Widerruf gezwungenen Theologen in Not geriet und bis zuletzt streitbar blieb. Oder Katharina Zell, die als Pfarrfrau in Straßburg theologisch fundierte Schreiben verfasste, Glaubensflüchtlinge aufnahm und sich mit der Obrigkeit stritt. Oder aus unserer Zeit Ilse Härter, die in den Zeiten des Nationalsozialismus Theologie studierte und sich der Bekennenden Kirche anschloss, sich der Ordination verweigerte, weil für Frauen nur das Vikartum vorgesehen war, die sich trotzdem um Gemeinden kümmerte (und 1942 doch noch ordentlich ordiniert wurde als Pastorin und als Pfarrerin tätig werden konnte).  Nach einer Andacht gab es einen kleinen Imbiss, danach hielt Pfarrerin Dorothee Schaper einen Kurzvortrag über Reformatorinnen auch mit Blick auf Frauen im Judentum und Islam, danach wurde das Thema an fünf Thementischen vertieft. Den Abschluss bildete ein Abendsegen in der Kirche, bei dem die Diskussionsinhalte kurz zusammengefasst wurden.

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Grüß Gott!


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